AMSC Leonberg e.V.
Allgemeiner Motorradsport-Club e.V.

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Tagesausfahrt Nord-Elsass 2009...und im Wald, da sind die Räuber...

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Der angesprochenen Wald in diesem Falle, wie schon traditionell am Proletariatsfeiertag war wieder einmal die großflächige und grenzüberschreitende Ansammlung einer Unmenge verschiedener Gehölze im Grenzgebiet zwischen Elsass und Pfälzer Wald. Die Räuber Michl, Matthi und ich.  In dieser Eigenschaft hatten wir es allerdings nicht auf die monetären Besitztümer unserer Mitbürger abgesehen. Vielmehr gedachten wir uns den Teil an straßenbaulichen Gegebenheiten zu nehmen, die die Schöpfer der Strasse auch Kurven nennen.

Zuerst war allerdings flottes Anfahren ange­sagt. Bei Top-Wetter ging es über baulich getrennte Fahrbahnen mit mindestens zwei Fahrstreifen für jede Fahrtrichtung nach Karlsruhe. Über Hagenbach, Scheibenhart tauchten wir ins Nordelsass ein. Auf kleinsten Sträßchen trieben wir unsere Rösser engagiert Richtung Niederbronn les Baines. Nördlich dieser Ortschaft gibt es ei idyllisches und kurvenreiches Ringsträßchen, in dessen Verlauf eine Stich­straße hoch zu einem Aussichtsturm führt. Nach Parken der Mopeds wurde dieses Türmchen bestiegen. Die Mühen lohnten sich. Der Ausblick von diesem Türmchen über den gesamten Pfälzer Wald und die Nordvogesen ist genial. Für alle, die da mal hinwollen. Das Ding nennt sich le Grand Wintersberg. Die Pflicht des touristischen Begleitprogrammpunktes für diesen Tag hatten wir nun erledigt.

So war Rückbesinnung auf den eigentlichen Zweck des Tages möglich. Die Tatsache aus­blendend, das auch Franzmänner mit Radar und Laser umzugehen vermögen, näherten wir uns auf der N62 schwungvoll der alten Garnisonsstadt Bitche. Denn dort, wo früher Schlachtrösser ihren Durst stillen konnten, sollte es auch möglich sein, unseren Mopeds vortriebspendendes Erdöldestillat einzuflößen. Pustekuchen!! Es war Feiertag und keiner der Tränkenbetreiber in diesem Nest hielt es für nötig ,an solchen Tagen dem Erwerb schnö­den Mamons durch persönliches Engagement zu frönen. Die weitverbreiteten automatisierten Assistenten der Tankstellenbesitzer spucken Sprit allerdings nur gegen Plastikgeld französischer Prägung aus. Und so wurde kurzerhand die Routenplanung geändert. Irgendeine Tankstelle hieß das nächste Ziel.

Nachdem wir von Lanschafts- auf Tanktourismus umgestellt hatten, näherten wir uns auf kurvigen Pfälzer Sträßchen dem Ort Fischbach und selten war der Anblick eines Essotigers willkommener. Endlich das Spritfass randvoll, war es nun an der Zeit auch an unser Wohlergehen zu denken. Über Hirschtal und Lembach wurde der Gimbelhof geentert. Und nach einstündiger Wartezeit konnten wir endlich unseren Flammkuchen verspeisen. Gesättigt wurde noch der Col du Pfaffenschlick unter die Räder genommen um dann flott über Wissembourg zurück nach Scheibenhart zu fahren. Es galt, die Zeit nicht aus den Augen zu verlieren, denn wir wollten noch erkunden, wer und was sich hinter dem Kürzel MSCE verbirgt.

So wurde noch mal flott am Kabel gezogen um über den Strohgäu nach Ensingen zu ge­langen. Michl hatte in Illingen für diesen Tag genug geräubert und klinkte sich aus. Ich und Matthi besuchten noch den MSCE. Die Jungs, ein Motorradclub in Ensingen hatten an diesem Tag eine Hocketse auf ihrem Vereins­gelände anberaumt. Und so schlugen Matthi und ich so gegen 17-00 Uhr dort auf. Ein bis...........Weizen, eine Rote, fachmännische Begutachtung der Vereinslokalitäten und der Infrastruktur und viel Bla-bla mit den Jungs und Mädels des Clubs und ihren vom Feiern zum Teil doch arg mitgenommenen Gästen waren ein unterhaltsamer Ausklang des Tages.

Wer den MSCE mal besuchen will, hier seine virtuelle Adresse: www.msc-ensingen.de