AMSC Leonberg e.V.
Allgemeiner Motorradsport-Club e.V.

 Ortsclub im ADAC

Start 

Ausfahrt zum BMW / EMW R35 Treffen in Eisenach 2010

Zurück

 

Als ich im Februar von Michael erstmals angeschrieben wurde, ob ich denn Interesse an einem R35-Markentreffen in Süddeutschland hätte, habe ich spontan zugesagt. Michael hatte im EMW-R35-Forum alle Mitglieder in unserem Raum angeschrieben und es fand sich eine Gruppe von 7 Fahrern zusammen, die sich am Pfingstsamstag in Alpirsbach-Ehlenbogen getroffen haben. Ich konnte mit meinem Wohni direkt bei Lutz im Hof übernachten, von wo wir uns dann am Abend zu unserem Treffpunkt im Zwickel und Kaps aufmachten, um die anderen Forumsmitglieder zu treffen.

Lutz aus Alpirsbach, Michael aus Meßstetten, Ronni aus Ehingen/Donau, Paul aus Hausach, Carsten aus Waiblingen, Daniel aus Karlsruhe und ich mit Frau Ursel und Sohn Mathias (artfremd auf Kawa) lernten uns hier bei gutem Essen und noch besseren Getränken kennen. Am Sonntag ging es dann auf die sehr gut ausgearbeitete Ausfahrt über Schiltach, Wolfach, Schapbach zu einem Besuch im Mopedmuseum Bad Peterstal, das an diesem Tag ein Oldtimertreffen veranstaltete. Über den Kniebis (der mir ewig in Erinnerung bleiben wird, da ich ihn wegen Getriebeproblemen im 1. Gang hochfahren mußte und das zieeeeht sich..), Zuflucht, Freudenstadt und Loßburg ging es dann zurück nach Alpirsbach. Abends kehrten wir dann im Vogtmichelshof zum Abschiedsessen ein. Am Montag ging es dann noch zum Markt in Alpirsbach, bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten. Es war ein wunderbares Wochenende, tolles Wetter, nette neue Bekannte, schöne Ausfahrt und das Versprechen, sich im August beim EMW-Treffen in Eisenach wiederzusehen.

 

Am 13. August war es dann soweit, Wohni gepackt, Gespann auf Hänger verladen und dann nach der Arbeit mit Ursel los nach Eisenach. Wie schon 2008 steuerte ich den Campingplatz in Wilhelmsthal an, wo bekanntlich sehr viele EMW - Fahrer ihre Zelte aufschlagen. So waren auch diesmal in einer Ecke ca. 40 EMW - Fahrer untergebracht. Das gab natürlich Anlass, sich abends bei einem (oder 2 ?) Bierchen zusammenzusetzen und zu fachsimpeln. Leider nieselte es den ganzen Abend, aber das konnte uns nicht hindern, bis spät in die Nacht am Lagerfeuer zu verharren. Am Samstag ging es dann mit den Mopeds zum Brauereihof, wo sich jedes Mal die Fahrer treffen. Als es dann um 10.30 Uhr losging, schwangen sich 103 (gemeldete) Fahrer auf ihre Mopeds, um quer durch die Stadt zum Rathaus zu donnern, wo das traditionelle Gesamt-Gruppenbild gemacht wurde.

Danach ging es auf eine optimal organisierte Ausfahrt, 1 VOPO-Moped fuhr voraus, während 6 Helfer (natürlich auf R35) abwechselnd die Straßenkreuzungen blockierten, so dass der ganze Tross ohne anzuhalten, die Kreuzungen und roten Ampeln passieren konnte. Mittagspause wurde in einer Waldgaststätte gemacht, wo wir die Gelegenheit nutzten, ein Gruppenbild der Teilnehmer des EMW-R35-Forums zu machen, das wieder mal die stärkste Truppe stellte.

Zum Abschluss traf man sich nochmals im Brauereihof, bei Thüringer und Bier, um die Erinnerungsnadel, sowie das Gruppenbild in Empfang zu nehmen.

 

 

 

Ein früherer Meister aus dem BMW / EMW- Werk hielt dann noch einen Bildervortrag zur Geschichte und Entwicklung der R35, der glaube ich, bei jedem noch ein paar Wissenslücken geschlossen hat. Abends waren dann wieder zünftige Benzingespräche angesagt, wobei unter anderem beschlossen wurde, sich beim AMSC - Gespanntreffen wiederzusehen.

Am 16. Oktober (bei bekannt schlechtem Wetter) kam fast die gesamte Süddeutschlandtruppe zum Start- und Zielturm, Lutz und Ronni (der auf eigener Achse von Ehingen / Donau angereist war) auf EMW, während Michael mit der Bundeswehr-Hercules und Daniel mit der Africa-Twin teilnahmen. Nachdem so gut wie keine Oldtimer an den Demonstrations-fahrten teilnahmen, konnte ich meine EMW  -Fahrer überreden, kurzfristig einfach mitzufahren; so hatten wir fast ein reines Forumstreffen auf der Piste. Bei anschließenden Gesprächen am und ums Moped stellten wir fest, dass an diesem Tag immerhin 10 EMW-Besitzer zusammengekommen waren, darunter auch Klaus Lutz, der seit Jahren eine zerlegte Awtowelo (so hieß die gleich nach dem Krieg) im Keller liegen hat.

Das nächste Treffen wird wohl wieder an Pfingsten, diesmal im Donautal stattfinden.

Klaus