AMSC Leonberg e.V.
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Mädelsausflug nach Dräsd‘n 2013

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Dieses Jahr gab es wirklich einen „Ausflug“ …… nämlich mit dem Fluchzeisch nach Dräsd‘n. Bei bestem, fast zu heißem Wetter genossen wir 4 Tage in Dräsd‘n und im Umland. 

Freitag nach der Ankunft in unserer Villa und einem späten Frühstück mit nem Schälchn Heeßn und ner Bemme auf der Terrasse sattelten wir - nein, nicht die Motorräder - sondern die Drahtesel, um auf dem Elberadweg bis Bad Schandau zu radeln. Gemütlich geradelt, eine kleine Pause im Biergarten und ein schöner Ausblick auf das Elbsandsteingebirge, was will man mehr? Von Bad Schandau aus ging es mit dem Raddampfer zurück. Den Abend ließen wir im Biergarten ausklingen.

Samstag stand das Hygienemuseum als erstes auf dem Plan. Es war wirklich interessant, was alles mit dem Thema Hygiene gezeigt werden kann. Nach 2,5 Stunden haben wir das Museum verlassen – ohne alles zu guggen und zu gloddsn - und uns zum historischen Grünen Gewölbe aufgemacht. In diesen Räumen wird der ganze Prunk und Protz der Kaiser- und Adelszeit gezeigt. Von Elfenbein über Gold, Juwelen und Edelsteinen in allen Farben und Verarbeitungsarten. Nach dieser Pracht ruhten wir uns bei einer großen Stadtrundfahrt im Doppeldeckerbus aus. Ein schnelles Abendessen in der Stadt und schon mussten wir uns sputen, um pünktlich im Theater „Herkuleskeule“ anzukommen. Das Theaterstück „Kaffee Sachsen renoviert“ war sehr witzig und wir haben uns bräschd’dsch amüsiert.

 
 


Andorrndachs wurde ausgiebig auf der Terrasse gefrühstückt. Morgens ließen sich die Temperaturen im großen Garten an der Elbe noch gut aushalten. Die Fahrt mit der Bimm’l in die Stadt zur alten Molkerei gestaltete sich durch Baustellen etwas schwierig und machte bei den immer heißer werdenden Temperaturen auch nur mäßig Spaß. Die alte Molkerei ist sehr sehenswert, da der alte Verkaufsladen mit alten handgemalten Fliesen ausgestattet ist. Die kalte Buttermilch für nen Euro war bei der Hitze genau das Richtige. Danach latschten wir zu einem Biergarten, in dem leider ein grottiger Alleinunterhalter sein Unwesen trieb. Zum Glück fanden wir einen Tisch wo das Genuddel nicht so laut war und saßen gemütlich im Schatten bei nem Habbsch‘n-Babbsch‘n. Mit dem Bus ging es dann in’s Erich-Kästner-Micromuseum. Hier findet man in einem Raum mit vielen Schränken und Schubladen alles über Erich Kästner. Nach dem anschließenden Besuch im Zwinger, als uns die Sonne voll auf den Nischel brannte, habe ich die Gollehschen im heißen Dräsd‘n zurückgelassen und bin lieber im kühlen Garten unserer Villa gesessen.

 
 


Montag kamen die Mädels etwas später als gewohnt zum Frühstück. Ob es wohl am nächtlichen Stadtleben lag? Neben unserer Villa ging die Fähre über die Elbe nach Pillnitz. Wir haben uns den Schlossgarten und das Schloss angeschaut. Danach hieß es Koffer packen. Unser Gelummbe haben wir am Hauptbahnhof im Schließfach deponiert und sind in der Kreuzkirche auf den Turm gestiegen. Von hier hat man eine tolle Sicht auf die ganze Stadt, vor allem auf die große Kuppel der Frauenkirche. Da es sehr heiß war, haben wir uns schnell einen schattigen Platz im Café gesucht, Mittag gegessen und zum Nachtisch natürlich Eierschecke - typisch Dresdner Guch‘n – so ähnlich wie Käseguch‘n. Dann holten wir unser Gelummbe ab und machten uns auf den Weg zum Flieschor und ab ging‘s Heeme …….. ferdsch!!

Claudi