AMSC Leonberg e.V.
Allgemeiner Motorradsport-Club e.V.

 Ortsclub im ADAC

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Kanutour 2006 -  Auf der Enz

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Eigentlich mögen Motorradfahrer nicht unbedingt Wasser, vor allem wenn es von oben kommt. Doch am 1. Juli ging der AMSC aufs Wasser. Konnte dies gut gehen, denn die wilde Enz sollte bezwungen werden, solange der Wasserstand nicht zu niedrig wäre? Martin organisierte die Boote, Norbert und Peter halfen diese zu holen. Damit wir auch nach der Bootsfahrt wieder zurück kamen, stellte unser "Fürscht" Peter seinen fahrbaren Untersatz noch an das Ende der Strecke. Der Schlüssel wurde gut verpackt...doch davon später...


Der Start war bei Oberriexingen. Unsere Kapitäne versammelten sich zur letzten Absprache und schauten zu wie die Maschinisten, Leicht- und vor allem Schwermatrosen die Schiffe zuversichtlich zu Wasser ließen. Nachdem die Boote im Wasser und alle erfolgreich auf die Schiffe verteilt waren, ging es schaukelnd stromabwärts. Nicht jeder fand auf Anhieb die Idealspur und auch das Bremsen klappte nicht unbedingt, sodass diverse Bremsspuren an der Böschung übrig blieben und Kleinholz von den in den Fluss hängen Ästen eingesammelt wurde.

Doch so nach und klappte es immer besser mit dem Manövrieren. Nur das mit dem größten Tiefgang ausgestattete Schlachtschiff "Eberdingen" hatte immer noch nicht genügend Holz geladen und nutzte fast jede Gelegenheit, sich Nachschub zu beschaffen. Stromschnellen wurden ohne Probleme unter Anleitung von Martin überwunden. Auch mussten die gefürchteten weißen Enzkrokodile mit respektvollen Abstand umkurvt werden. In so manchem Boot waren sich Kapitän und Steuermann nicht immer hinsichtlich der Qualität des eingeschlagenen Kurses einig. Schlachtschiff "Eberdingen" mit den Doppelkapitänen Claudi und Hanne, Manchmal-Steuermann Peter und Maschinist Matti.

Am Wehr vor Bissingen legte man eine längere Pause ein. Die Boote wurden an Land gezogen, danach waren essen, trinken und spielen das Motto.Einige nutzen das Wehr als Rutsche, wobei sie aufgrund des Untergrunds eine unansehnliche braune Spur hinter sich herzogen. Andere übten in Martins Kanu-Schule noch das eine oder andere Fahrmanöver. 

Nach der Pause mussten die Boote ein Stück um das Wehr getragen und konnten dann wieder zu Wasser gelassen werden. Das letzte kurze Stück verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle und so lief der AMSC glücklich in Bissingen ein.Dort angekommen waren alle doch recht müde und ein jeder wollte schnell zurück. Doch dies sollte kein Problem sein, da Peter geschwind mit seinem Auto nach Oberriexingen fahren sollte, damit man mit den anderen Fahrzeugen und Hängern zurückkommen und schließlich nach Hause rollen konnte. Doch nach kurzer Suche und Diskussion stellte man fest, dass die zum Fahrzeug passenden Schlüssel in Mattis Auto lagen. Hier ist zu vermerken, dass dieses in Oberriexingen verweilte....! Doch Moni wusste Rat und rief schnell eine Freundin an, so dass doch noch eine Fuhre AMSCler nach Oberriexingen aufbrach. Der Rest vertrieb sich die Zeit auf einem Spielplatz in Bissingen und die wenigen, welche bis zu diesem Zeitpunkt noch keinen Sonnenbrand hatten, ließen sich diese Gelegenheit nicht entgehen dies spontan nachzuholen.

Fazit:
Wetter gut, Stimmung gut und keiner ging über Bord. Nur der Nach-Haus-Bring-Service müsste noch optimiert werden.

Text + Bilder: Michel