AMSC Leonberg e.V.
Allgemeiner Motorradsport-Club e.V.

 Ortsclub im ADAC

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  MZ-Treffen am 10.-12.03.2006 und Nachtreffen am 8. April

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MZ-Treffen vom 10.-12.März und Nachtreffen am 8.April Teil 1 Gut, dass es als kleines Forentreffen und nicht als MZ-Treffen ausgeschrieben war, denn die Japaner waren zeitweise in der Überzahl. Da meine ETZ noch gestreikt hatte, musste ich die SV nehmen. Rainer hat immer noch keine Vollabnahme für seine ETZ, so rollte er mit der SR an. Als dritter reiste Erwin aus Siegen mit seiner 125´DT an. Die "MZ-Ehre" retteten Stefan und Midge. Beide trafen am späten Nachmittag an mir ihrem ETZ-Gespannen ein. Dies nahmen wir als Anlass, den Grill anzuwerfen, und das erste Bier zu trinken (es sollten im Laufe des Abends noch einige folgen).Nur wenig später wurde Holz zur Feuerstelle geschleppt und der noch gemütlicherer Teil des Tages begann. Zeitweise wurden wir durch Ute, Susanne und Timo vom AMSC verstärkt. Und der letzte MZ-Fahrer, Markus traf auch noch ein. Erst nach Mitternacht war dann auch das Ende der Runde eingeläutet.

 

Nach dem Frühstück (war recht spät) ging's dann auf Tour. Das Wetter spielte noch mit und so ging dann mit den drei Japanern und zwei ETZ Gespannen in die Löwensteiner Berge. Das dritte Gespann sollte dann auf der Platte zu uns stoßen. Kurz hinter Backnang hatte Rainer den Wunsch, den Asphalt mal aus der Nähe zu betrachten. Das Hinterrad blockierte kurz und er erleichterte seine SR um einige Gramm, welche ein Form eines halben Bremshebels und Spänen der Blinker und des chrömlichen Lampenringes nach allen Regeln der Kunst am Straßenbelag abschliff. Ich persönlich hätte es nicht gemacht, aber wer fragt mich denn schon. Ihm ist zum Glück nichts weiter passiert. Dank Stefans rollender Werkstatt konnten wir auch bald wieder aufbrechen. Auf der Platte angekommen mussten wir auch nicht lange auf das noch fehlende Gespann warten. Ein BMW GS- Fahrer präsentierte uns dort seine tolle Klebefolienverzierung seiner Hängetittenguzzi und zeigte uns auch einen winzigen Salzfleck an seinem Mopped. Heureka, was für ein Kerl .Unser dazugestoßener Emmenmann deckte in der Zwischenzeit den Tisch (incl. Serviettendeko, Sekt(!) und leckerem Sauerkrautsalat).

 
 

Nachdem einigen nach einer ganzen Weile fast die Füße abgefroren sind, es leicht anfing zu regnen und Stefan leider zur Arbeit musste, brachen wir dann wieder auf. Das Ziel war meine Garage. Erwin hatte sich am Lagerfeuer als Elektrocrack ge-outet und so wurde er kurzerhand zur Fehlersuche an meiner Emme abkommandiert. Seine erste Erkenntnis war, das mein Multimeter defekt war. Selbstverständlich hatte er eins im Gepäck . Nie im Leben wäre ich auf einen Masseschluß am Limarotor gekommen. Nach einer Stärkung mit Tee und Keksen, fuhren wir dann zum ADAC-Platz zurück. Bis jetzt hielt das Wetter noch. Doch nach gut 6km änderte es sich schlagartig. Gut 15 km lagen noch vor uns. Zwischen Plieningen und Möhringen fing es an zu schütten. Aber nur kurz. Denn dann stand eine weiße Wand vor uns. Sichtweite kaum mehr als 20m. Richtig fette Flocken. Durch mein Visier hab ich nix mehr gesehen, da das Pinlockvisier überfordert war. Der vordere Zündkerzenstecker, welcher mit WD 40 eigentlich gut präpariert war, gab zeitweise auch auf. Die Traktion des Metzeler Z6 war dank der Schneedecke auch weg. Da die 70 PS jetzt immer überraschend einsetzten (Kerzenstecker) und ich eigentlich blind fuhr, fragte ich mich, wer auf die Idee kommen konnte ein Treffen zu veranstalten...... Nach einem Helmtausch am Schattenring meisterten wir auch noch die restliche Stecke. Uns kam sogar ein Motorradfahrer entgegen. Es war Rainer, der im Schneegestöber nicht bemerkt hatte, dass niemand mehr hinter ihm war und irgendwann umgedreht hatte Die Sache mit dem abendlichen Lagerfeuer ließen wir dann sein und zogen uns statt dessen in den Start/Zielturm der Solituderennstrecke zurück.
Die Thüringer landeten in der Pfanne, dazu gab's Kartoffelsalat (Berliner Art) und Radeberger. Gegen 22.00 Uhr suchten wir noch die Werkstatt auf um Erwins DT für die morgige Heimreise zu präparieren. Smalltalk und Bier bis zum schlafen gehen. Da Markus leider auch irgendwann nach Hause musste, waren wir dann nur noch zu dritt.

  Ein abschließendes gemütliches Frühstück am nächsten Morgen und dann machte sich Erwin mit seiner Yamaha auch schon wieder auf die Heimreise.... Teil 2 Zum ersten Rekord! Wenn ich mich nicht verrechnet hab, konnte der MZ Anteil um gut 66% gesteigert werden (im Vergleich zum letzten Treffen). Die Steigerung bei den Solo-Emmen lag sogar bei 100% !! Gegen 16.30 Uhr war ich schon am Treffpunkt und da klar war das es noch ein Weilchen dauern würde, bis der Rest eintrifft, konnte ich es mir auf der Bank vorm Turm schon mal bequem machen. Aufgrund der Temperaturen saß ich mit hochgekrempelten Hosen und im T-Shirt da und genehmigte mir schon mal ein Bierchen. Irgendwann rollte dann Enrico mit seiner wunderbar lackierten und frisch renovierten ETZ an. (gefolgt von seinem Servicewagen: Golf+Freundin, da er seinem Mopped wohl noch nicht so ganz traute ,womit er gar nicht so unrecht hatte, wie der Abend noch zeigen sollte ) Auch Stefan, Midge und Markus ließen nicht lange auf sich warten. Nachdem die Vollzähligkeit festgestellt war konnten wir zum gemütlichen Teil kommen: Grillen. Ich sollte dabei lernen, dass es gefährlich ist, wenn man bei kräftigem Wind am Grill steht. Da kann es schon mal passieren, dass da plötzlich Flammen hochschlagen........ Auch bei diesem Zusammentreffen schaute jemand vom AMSC vorbei (eigentlich nur um zu futtern, aber wir bewirten auch V-Strom-Fahrer....).

Nach dem gemütlichen Beisammensein am Grill folgte wieder das noch gemütlichere sitzen am Lagerfeuer (danke an die Person, welche vor geraumer Zeit das Feuer entdeckt hat). Nach einer langen Zeit der Benzingespräche folgte eine Analyse der ungewöhnlichen Kraftentfaltung Enricos ETZ. Kurzerhand wurde die Emme in den Turm bugsiert und instand gesetzt. Während Markus an der Zündung fast verzweifelte saß der Rest der Gruppe, (wie Hühner auf der Stange) auf der Bierbank und gab mehr oder weniger (eher weniger) gute Ratschläge...... Trotzdem wurde die Kiste wieder fahrfertig gemacht und Enrico konnte schnell noch ein paar Runden auf dem Verkehrsübungsplatz drehen. Irgendwann lichteten sich dann die Reihen und es wurde langsam ruhig ums Feuer. Nur unsere drei Gespannfahrer verharrten noch bis 4.00Uhr. Das Wetter am Sonntagmorgen motivierte nicht wirklich zu fahren, weshalb wir uns darauf beschränkten die Reste des Abends noch aufs Feuer zuwerfen, die zu verfrühstücken und dann für dieses Mal die Zelte abzubrechen. (Da das Wetter am Nachmittag ganz passabel war machte ich allein eine 100km Tour....) .

Ronny